Hängen und Legen – Kleiderbügel im Visual Merchandising

Lena Ebentahl und ihr preisgekrönter Tablar

Lena Ebentahl und ihr preisgekrönter Tablar

Sind Kleiderbügel nur Bestandteil der Ladeneinrichtung oder sind sie Teil der Mode, die sie präsentieren? In Kooperation mit MAWA hat die Akademie JAK in Hamburg im Studiengang Visual Merchandising einen Wettbewerb zum Thema „Hängen und Legen“ ausgeschrieben. Unter der Leitung des Dipl. Designers Harm Hinrichs konnten die Studierenden beweisen, dass es zwischen Hängen und Legen zahlreiche innovative und kreative Lösungen gibt, Kleidung zu präsentieren.

Die Jury war beeindruckt von den sehr unter­schiedlichen Ansätzen der Inszenierung der Studierenden, die die gestalterischen Möglichkeiten des unterschätzten Designobjekts ausgelotet haben.

Der erste Preis ging an Lena Ebentahl. Sie hat zu dem Thema Visual Merchandising eine ganze Produktfamilie entwickelt und verwandelte den Bügel in  einen hängenden Tablar. Mit dem zweiten Preis honorierte die Jury den Entwurf von Lara-Katharina Weis, die ihren Bügel zum Stehen gebracht hat. Der freistehende Display-Bügel inszeniert das Kleidungsstück innovativ und aufmerksamkeitsstark. Der Bügelentwurf von Laura Berman, ein erfrischend ironischer Kommentar mit augenzwinkender Botschaft – ein Bügel in Form eines Kussmunds – wurde mit dem dritten Preis belohnt.

Zu sehen sind die Arbeiten auf der Euroshop am Stand der Akademie JAK, Halle 04, Stand F36. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an die Institutsleitung, die Dozenten und ganz besonders den engagierten, kreativen Studierenden.

MAWA Bügel kommen nicht von der Stange

Michaela Schenk, Würzburg

Michaela Schenk, Finalistin beim „Großen Preis des Mittelstand“ der Oskar-Patzelt-Stiftung.

MAWA ist Finalist beim großen Preis des Deutschen Mittelstands, denn “die MAWA GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit hohem Innovations- und Internationalisierungsgrad”, lobt der Laudator bei der Gala in Würzburg. Bereits seit 19 Jahren zeichnet die Oskar-Patzelt-Stiftung kleine und mittlere Unternehmen aus. Schirmherrin für den Wettbewerb in Bayern ist Emilia Müller, Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten in der Bayerischen Staatskanzlei.  Dieses Jahr wurden für den Wettbewerb bundesweit 4.035 Unternehmen nominiert und davon 58 als Finalisten ausgezeichnet.
Anerkennung gibt es von der Jury  dafür, dass die MAWA aus einem Allerweltsartikel – Kleiderbügel – ein Markenprodukt gemacht hat, Made in Germany. Preiswürdig finden die Juroren zudem , dass das Unternehmen beständig an der Verbesserung der Qualifikation seiner Mitarbeiter arbeitet. Auszubildende werden nach Möglichkeit in ein festes Arbeitsverhältnis in der Produktion als Industriemechaniker übernommen. Honoriert wurde von der Jury weiterhin die Forschungsprojekte, die die MAWA GmbH initiiert und das vielfältige Engagement am Standort Pfaffenhofen an der Ilm.
Vielen Dank an die Juroren für die Bestätigung unserer Strategie. Wir machen weiter so. Versprochen.

Erster Preis für den Hangerbag

Das Kleiderbügel-Modell von Katharina Zschiesche hat unsere Jury voll überzeugt. Die Designstudenten der Hochschule Dessau waren aufgefordert den Alltagsgegenstand neu zu definieren.

Preistraeger Designwettbewerb
Preistraeger Designwettbewerb

Herausgekommen ist der Hangerbag, ein Kleiderbügel inklusive Kleidersack, durch Aufrollen einfach zu transportieren. Katharina Zschiesche, Studentin im 5. Semester hat für ihren Entwurf extra eine Nähmaschine gekauft.
Auf die weiteren Plätze kam der Bügel aus einem Guß, drei Meter Stahl mit mehreren Bügel-Etagen von Sina Scholz, ein Blechbügel, der die Schulterpartie nachbildet inkl. Zusatzhaken von Franziska Bottin, und das bunte wie zackige Kunststoffmodell von Falko Tinzmann “The Italian Click”.

Der Dessauer Dozent Klaus Heller hatte seine Studenten in dem Wettbewerb zu nichts weniger aufgefordert als ein “Kultprodukt für den Haushalt” zu entwerfen. Geleitet hat die Jurysitzung die renommierte Designerin Sybs Bauer. Initiert wurde der Wettbewerb von der MAWA GmbH. Zu den Unterstützern gehören die Designhotels von Casa Camper und die Agentur Bader Media.

Designwettbewerb: Die Shortlist steht

Am Freitag, den 12. war es soweit: unter der Leitung der renommierten Designerin Sybs Bauer haben die Studierenden in Dessau der Jury ihre Vorschläge präsentiert – und die Jury war begeistert. Vier Arbeiten kamen auf die Shortlist. Die Aufgabe der Studenten des Fachbereichs Design an der Hochschule Anhalt in Dessau: Sie sollten in der Tradition des Bauhauses  ein “neues Kultprodukt für den Haushalt zu schaffen”, so Klaus Heller, der den Studiengang leitet. Sybs Bauer: “Die 15 Enwürfe der Studierenden haben uns sehr beeindruckt. Alle Arbeiten haben unterschiedliche Lösungsansätze und Zusatzfunktionen für Kleiderbügel gezeigt. Sehr professionell waren auch die Präsentationen der jungen Designerinnen und Designer.”

Jeder Entwurf wurde mit einer ausführlichen Begründung bewertet. Besonders wertvoll für die Studenten waren die Einschätzungen von Franz Klein, Produktionsleiter der MAWA GmbH, der die Jury beraten hat. Er begutachtete die technische Seite der Konzepte und schätzte deren Produktionsfähigkeit ab.

Denise Graul, Michaela Schenk, Sybs Bauer und Alexander Schneider

Denise Graul, Michaela Schenk, Sybs Bauer und Alexander Schneider

Initiatorin des Wettbewerbs ist die Kleiderbügelfabrik MAWA GmbH, mit der Geschäftsführerin Michaela Schenk, unterstützt von der Hochschule Anhalt in Dessau, der Design-Hotelkette Casa Camper mit dem Marketingleiter Alexander Schneider und der Geschäftsführerin Agentur Bader Media, Denise Graul.

Die Preisträger werden am 14. Dezember auf der Preisverleihung in Berlin bekannt gegeben.

Designwettbewerb: Kleiderbügel neu definiert

Gemeinsam mit dem Fachbereich Design der Hochschule Anhalt in Dessau und der internationalen Hotelkette Casa Camper sucht der Hersteller Mawa nach einer Neudefinition des Alltagsgegenstands. Diese ungewöhnliche Aufgabe sollen die Studenten des Fachbereichs Design der Hochschule Anhalt im laufenden Wintersemester lösen.

Hinter dem Projekt stehen neben Dozent Klaus Heller von der Hochschule die Mawa GmbH aus Pfaffenhofen und die spanische Hotelkette Casa Camper – denn Kleiderbügel werden in Hotels intensiv genutzt. Die drei Partner wollen den unspektakulären Alltagsgegenstand neu erfinden oder zumindest entscheidend verbessern. Sie folgen damit der Tradition des Bauhauses. Anfang des 20. Jahrhunderts haben Lehrer und Studenten Neudefinitionen für Alltagsprodukte erarbeitet und Althergebrachtes auf den Prüfstand gestellt. Designer wie Max Bill haben sich dort auch dem Kleiderbügel gewidmet. Der Bauhaus-Stil hat den heutigen Lebensstil grundlegend beeinflusst.

Den Studenten geht es in diesem Wettbewerb nicht nur darum, den Kleiderbügel in Form, Farbe oder Material zu optimieren, sie sollen dem Kleiderbügel auch einen attraktiven Zusatznutzen geben. Dozent Klaus Heller: „Unser Ziel ist es, ein neues Kultprodukt für den Haushalt zu schaffen. Wir werden sehen, ob uns das gelingt. Die großen Herausforderungen liegen oft in kleinen Dingen.“

Der Wettbewerb wird noch im November abgeschlossen sein. Eine Jury wird anschließend über die Platzierung der Entwürfe entscheiden. In der Jury sitzen die Designerin Sybs Bauer, die auch den Vorsitz führt, Michaela Schenk als Vertreterin von Mawa, Alexander Schneider von Casa Camper und Denise Graul vom Unternehmen Baader Media.

„Gutes Design ist keine Glückssache, sondern das Ergebnis harter Arbeit. Dies hat unser Unternehmen in seiner Geschichte oft erfahren“, sagt Michaela Schenk, Eigentümerin der Mawa GmbH. „Wir erwarten mit Spannung die Ergebnisse aus dem Wettbewerb. Wir sind aber schon jetzt sicher, dass wir mit den Entwürfen am Ende einige aha-Effekte erleben werden. Und wir wollen den Studenten ermöglichen, nah am Markt zu arbeiten und ein Produkt zu entwickeln, das produziert und verkauft wird. Wenn am Ende ein oder zwei gute Entwürfe aus dieser Kooperation entstehen, werden wir diese mit unserer Vertriebsstärke im Markt einführen.“

Das Siegerprodukt soll auf der Messe Euroshop in Düsseldorf vorgestellt und anschließend in Serie produziert werden. Ziel ist es, einen Kleiderbügel zu entwickeln, der nicht Beiprodukt zu einem Kleidungsstück ist, sondern als eigenständiges, attraktives Produkt vertrieben werden kann. Sollte dieses Ziel erreicht werden, haben alle Beteiligten gewonnen.

Die Geschäftsführerin im Rampenlicht

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Michaela Schenk: Preis für den Deutschen Mittelstand

Kurzfristig und völlig überraschend haben die Veranstalter während der Gala zur Verleihung des Preises für den deutschen Mittelstand Michaela Schenk ins Rampenlicht geholt. Die Geschäftsführerin der MAWA GmbH war dieses Jahr als einzige Unternehmerin für den Preis nominiert worden.

“Wie gehen Sie mit den massenhaften billigen chinesischen Produktkopien um,” wollte der Moderator erfahren. Frau Schenk verwies auf ihr Engagement beim Plagarius, der sich inzwischen als pressewirksame Maßnahme etabliert hat. Insgesamt fürchtet sie den Wettbewerb allerdings nicht sehr. Denn – inzwischen wissen auch die Chinesen wie billig ihre Kopien sind. Wer es sich irgendwie leisten kann, kauft Qualität. Und die kommt nun mal aus “Germany”.

Großer Preis des Mittelstands

Am 18. September war es soweit. Im Maritim Hotel in Würzburg wurden auf einer glanzvollen Gala die Finalisten des diesjährigen Mittelstandspreises vorgestellt. Die private Oskar Patzelt Stiftung zeichnet seit 1994 Unternehmen aus, die sich u.a. um die Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen verdient gemacht haben, die sich in der Region engagieren und Innovationen fördern und schließlich durch ihre Kundennähe auffallen. Eigentlich, so die Laudatoren, müsste es viel mehr Preisträger geben, aber das würde den Rahmen des Wettbewerbs sprengen. Wir gratulieren den diesjährigen Preisträgern aus Bayern, der Horsch Maschinen GmbH, der Heiligenfeld GmbH, der Pollin Electronic GmbH und Eibe Produktion und Vertrieb GmbH. Und – wir sind stolz darauf, dass die MAWA GmbH, die auch auf der Juryliste stand, bei der Preisverleihung besondere Erwähnung fand.

Mittelstandspreis: MAWA ist eine Runde weiter

Wir sind eine Runde weiter: Beim Wettbewerb “Großer Preis des Mittelstandes” 2009 sind wir eine Runde weiter. Nach der Nominierung von insgesamt 3366 Unternehmen sind jetzt noch 1028 Firmen im Rennen, schreibt uns jetzt die Bundesgeschäftsstelle der Oskar-Patzelt-Stiftung. Wie geht’s jetzt weiter? Zwölf Regionaljurys und dann die sogenannte Abschlussjury beraten als nächstes, welche Unternehmen in diesem Jahr als Finalist oder Preisträger geehrt werden sollen. Für uns findet dann die Preisgala am 12. September in Würzburg statt. Erst dort werden die Finalisten und Preisträger dann bekannt gegeben.
Drücken Sie uns die Daumen!

MAWA für den “Großen Preis des Mittelstandes” nominiert

hp logoDie MAWA wurde durch die Oskar-Patzelt Stiftung für hervorragende Leistungen in den Preiskriterien Gesamtleistung des Unternehmens, Schaffung von Arbeitsplätzen, Innovation und Modernisierung, Engagement in der Region sowie Kundennähe und Service zum 15. Wettbewerb des “Großen Preis des Mittelstandes” nominiert.
Damit erreicht die MAWA die erste Stufe des Wettbewerbs in 2009. Es gibt 12 Wettbewerbsregionen in Deutschland in denen nur die drei besten Preisträger je Region durch eine Jury ausgewählt werden.

In den letzten 15 Jahren seit die Stiftung besteht wurden in Deutschland 7.000 Unternehmen nominiert. Auch wenn nicht alle Preisträger werden können, so handelt es sich doch um die leistungsfähigsten und erfolgreichsten Unternehmen des deutschen Mittelstandes.
Also eine besondere Ehre, zu den nominierten Unternehmen zu gehören und in den Kreis der “Elite des Mittelstandes” aufgenommen zu werden.

Die Preisverleihung für die Region Bayern wird am 12.September 2009 in Würzburg stattfinden.

Unternehmerinnen-Treff zu Gast bei der MAWA

Der “Unternehmerinnen-Treff” der Region war bei der MAWA zu Gast. Wichtigste Fragen an mich: Wie kann man im Hochlohn-Land Deutschland Dinge wie Kleiderbügel wirtschaftlich produzieren und wie kann man chinesischen Herstellern und anderen Wettbewerbern aus dem angeblich billigen Ausland trotzen? Meine Antwort: Man kann. Mit Qualität und einer klaren Positionierung.

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