Vom verstaubten Heimatmuseum hat sich das Museum Neukölln zu einem spannenden Ausstellungsort entwickelt. Aktuell erzählen 99 Alltagsobjekte von der Geschichte Neuköllns.
Der Kanaldeckel weist auf die unhaltbaren hygienischen Zustände um die Jahrhundertwende hin. Die Krawattenschleife erzählt von der wohlhabenden Familie Bading, die eine Musikalienhandlung betrieb. Der Holz-Kleiderbügel stammt aus dem Geschäft “Deutsche Herren-Moden”. Der jüdische Inhaber Max Rosner wurde während des Krieges nach Theresienstadt deportiert und kehrte nach Kriegsende nach Berlin zurück.
Welche Geschichten erzählen Ihre Kleiderbügel? Wir hören Ihnen gerne zu.
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