Ungewöhnliche Skulptur vor St. Giles Kathedrale

22. Juli 2010

David Mach hat’s wieder getan. Er hat 3000 Kleiderbügel auseinanderbiegen lassen. Herausgekommen ist eine Jesus-Skulptur am Kreuz, fast drei Meter hoch – zu groß für die St. Giles Kathedrale in Edinburgh, Schottland. Deshalb wurde die Jesus-Skulptur vor der Kirche enthüllt. Hergestellt hat die Figur der Kunst-Fertiger Relicarte, der für David Mach schon den berühmten Riesen-Gorilla in der Londoner Royal College of Art erschaffen hat.

Mit der aktuellen Aktion will David Mach auf seine neue Ausstellung im City Art Centre in Edingburgh hinweisen. Wir wünschen viel Erfolg!

99 Objekte erzählen ihre Geschichte

23. Juni 2010

Vom verstaubten Heimatmuseum hat sich das Museum Neukölln zu einem spannenden Ausstellungsort entwickelt. Aktuell erzählen 99  Alltagsobjekte von der Geschichte Neuköllns.

Der Kanaldeckel weist auf die unhaltbaren hygienischen Zustände um die Jahrhundertwende hin. Die Krawattenschleife erzählt von der wohlhabenden Familie Bading, die eine Musikalienhandlung betrieb. Der Holz-Kleiderbügel stammt aus dem Geschäft “Deutsche Herren-Moden”. Der jüdische Inhaber Max Rosner wurde während des Krieges nach Theresienstadt deportiert und kehrte nach Kriegsende nach Berlin zurück.
Welche Geschichten erzählen Ihre Kleiderbügel? Wir hören Ihnen gerne zu.

“Hang-on”

17. Juni 2010

heißt die Design-Idee. Aus einem Chaos von klassischen Metall-Kleiderbügeln entsteht Ordnung in der chaotischen Garderobe – ordentliche Kleidung in geordneter Unordnung. Das witzige Design stammt von der Britin Jade Barnes-Richardson,  produziert vom dänischen Unternehmen Norman Copenhagen. Die Kleiderbügel-Garderobe gibt es in unterschiedlichen Farben unter anderem bei Artvoll.de

Kleiderbügel machen Kunst

13. Juni 2010

Das spektakulärste Stück im Londoner Royal College of Art ist eine Skulptur aus lauter Kleiderbügeln. Ein gigantischer Gorilla zieht alle Blicke auf sich.

Der “Silver Streak” von David Mach besteht aus Hunderten von Silberbügeln. “Silver Streak” ist nicht seine einzige Kleiderbügel-Skulptur. Mehr finden Sie auf der Website.

Die aktuelle Ausstellung in The Royal College of Art läuft noch bis 22. August.

Leipzig: MAWA-Kleiderbügel für Trabi und Mercedes

9. April 2010

Die Leipziger Messe “Auto Mobil International” (AMI) ist eine der wichtigsten Messen Deutschlands. Im offiziellen Messeprogramm gibt es fünf Weltpremieren. Eine weitere hat der hallesche Guerillamarketingspezialist D-ROLF für die MAWA in Pfaffenhofen im Fürstenhof, dem besten Hotel Leipzigs inszeniert. Zu den Olympischen Winterspielen in Kanada hat er nun den vierten Kontinent mit den Bügeln des Weltmarktführers erobert.

Jetzt kommt ein neues Highlight. Einen Spezialbügel hat er im vorigen Jahr der Bundeskanzlerin als Unikat überreicht. Jetzt ist ein weiterer serienreif. Er passt “wie angegossen” in den Mercedes und den Trabi und wird für die wenigen, die noch 20 Jahre nach Produktionsschluss des Plastikautos zu den Besitzern zählen, ein edles Zubehörteil präsentiert. Weil es eine Schwemme schöner Autos zu dieser Messe gibt, wird auf diese Weise Pfaffenhofen um Längen vor Ingolstadt liegen. Die MAWA- Chefin Michaela Schenk freut es sehr.

Mit D-ROLF-Ihrem sächsischen Marketingspezialisten feilt sie jetzt an der Idee einen “offiziellen Olympiabügel” für München 2018 zu gestalten. Kontakte mit Willi Bogner und Ministerpräsident Horst Seehofer hat D-ROLF schon in Vancouver geknüpft.

Ein Kleiderbügel-Museum in Pfaffenhofen

17. November 2009

Weil “der Kleiderbügel an sich in seiner Wichtigkeit nicht so recht in den Köpfen der Leute drinne ist”, formuliert es der Ideen-Anstifter Rolf Becker, planen wir tatsächlich ein Pfaffenhofener Kleiderbügel-Museum: “Wir haben bereits viele Formen aus allen möglichen Ländern gesammelt und würden uns weitere alte und originelle Exemplare freuen.” Aber wir sind erst am Anfang unserer Ideensammlung. Noch gibt es kein Konzept, keine Räume, aber wir sammeln schon mal Exponate. Wer uns unterstützen will, darf uns gerne historische Kleiderbügel schicken (Adresse siehe unten). Über unsere Idee haben bereits der Donaukurier (”Michaela Schenk plant ein Kleiderbügelmuseum”) und das P.T. Magazin (”Kleiderbügelmuseum in Pfaffenhofen geplant – historische Bügel gesucht!”) berichtet. Das Echo war überwältigend, viele wollen uns unterstützen.

Der Kleiderbügel ist ein eigentlich völlig banales Produkt und erweist seine Bedeutung erst in dem Moment, wenn er angewendet wird. Wie oft hat sich jeder von uns schon mal über ausgedrehte Haken, zerknitterte Oberteile, ausgebeulte Schulterpartien oder herabfallende Kleidung geärgert. Nur in diesem schmalen Zeitfenster kommt ein guter Kleiderbügel zur Geltung und macht dann Freude, wenn er gut in Funktion und Präsentation der Kleidung ist.

Meine Recherchen haben ergeben, dass der Kleiderbügel, wie wir ihn kennen seinen Ursprung im 16. Jahrhundert in Mitteleuropa hat. Die ersten Kleiderbügel als Weiterentwicklung zu Holztruhen zur Aufbewahrung von Kleidungsstücken wurden für Uniformen entwickelt. Es handelt sich um einen massiven Holzbügel mit aufwärtsgebogenen Enden, die zur Stütze der gewichtigen Epauletten an der Uniformjacke diente.

Das einfache Volk hängte zu dieser Zeit seine Joppen auf Haken vornämlich aus Holz, denn Eisen rostete. Um 1800 kamen die hohen Kragen auf und somit wurde die Kleiderbügelform verändert. Um die Hochkragen in Form zu halten, wurden stützende Konterbogen entwickelt.

Aus der vorindustriellen Zeit stammen auch die Bügel mit den langen Holzstäben, die unter dem Haken befestigt sind. Mit Hilfe dieser langen Stäbe konnten die Bügel in hohen Räumen an einer Stange aufgehängt werden. Um die Kleider in den Kleiderkammern zu schützen vor Mäusen und Ratten war diese Art der Aufhängung bevorzugt. Gleichzeitig wurden auch feuchte Kleider über Wärmequellen z.B. in den Kohlebergwerken mit diesem Stab-Bügeln in der ausreichenden Höhe aufgehängt.

Die ersten Serienbügel aus Holz stammen aus dem Erzgebirge.
Mit dem Aufkommen der Konfektion Anfang unseres Jahrhunderts nahm auch die Kleiderbügelproduktion ihren Aufschwung. Der Kleiderbügel wurde nun serienmäßig gefertigt und die Fabriken wurden vergrößert. Der Vorläufer des MAWA Clip (K30 D), der Bügel an dem das Prinzip der Wäscheklammer weiterentwickelt wurde, stammt aus meiner Heimat Hamburg und wurde um 1900 patentiert.

Eine schier unüberschaubare Formenvielfalt bei Kleiderbügeln entstand mit zunehmender Mobilität und Reiselust um die Jahrhundertwende. Aus dieser Zeit stammt auch das Patent des drehbaren Hakens. Das meist verwendete Material für einen Holzkleiderbügel war und ist die Rotbuche, die zäh, wenig elastisch aber tragfähig und gut zu bearbeiten ist.

MAWAOberteil Bügel alt 1 [640x480]Die Hochblüte des Holzkleiderbügels dauerte bis zu den 50er Jahren.
Zu dieser Zeit nämlich genau im Jahre 1948 startete Martin Wagner mit seiner MAWA Metallwarenfabrik. Martin Wagner war ein Tüfftler und Erfinder und auf die Metallverarbeitung spezialisiert. Als er das Unternehmen gründete war er bereits Mitte vierzig.

Die ersten Räume des Unternehmens waren zur Untermiete in der Brauerei Pfaffenbräu in der Scheyerer Strasse bevor die Metallwaren 1950 in Prambach einem Nachbarort von Pfaffenhofen gefertigt wurden.
Zu dieser Zeit hatte die MAWA 10 Mitarbeiter und war auf die Fertigung von Haushaltswaren aus Metall ausgerichtet. Das Sortiment umfasste die Gemüsereibe, ein Papierschneideautomat, der hauptsächlich in Architektur- und Graphikbüros eingesetzt wurde und ab Mitte der 50er Jahre den ersten Hosenspanner.

Wer uns mit historischen Kleiderbügeln unterstützen will, kann sie uns gerne schicken:

MAWA GmbH
Stichwort Museum
Hohenwarter Str. 100
D-85276 Pfaffenhofen/Ilm

Wer vorab schon mal Bilder mailen mag, kann das an unsere E-Mail-Adresse info@mawa-kleiderbuegel.de tun. Bitte in Betreff als Stichwort “Museum” schreiben.

20 Jahre Mauerfall: Rote Kleiderbügel aus einem Trabi-Dach an der Fassade

10. November 2009

Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls wurden gestern die roten Kleiderbügel, als sichtbare “Ost-West-Verbindung” an unserem Firmengebäude in Pfaffenhofen angebracht. “Doofe Ossis und doofe Wessis nehmen sich gegenseitig die Butter vom Brot”, sagt der Aktionskünstler “D-ROLF” Rolf Becker, “Intelligente machen was zusammen”. Unsere Lehrlinge machten aus einem Trabi-Dach überdimensionale Kleiderbügel. “Knallrote Ost-West-Verbindung: Firmenchefin Michaela Schenk und Spaßmacher Rolf Becker mit einem der Trabbi-Kleiderbügel, die gestern am MAWA-Firmengebäude aufgehängt wurden”, berichtete der Donau-Kurier heute.

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Im Donaukurier ist auch zu lesen, was wir als nächstes in Sachen Guerilla-Marketing zusammen mit D-ROLF planen: Nachdem bereits Angela Merkel, die “berühmteste Hosenanzugträgerin Deutschlands” nun mit einem Kleiderbügel made in Pfaffenhofen ausgestattet wurde, haben wir es auf weitere Polit-Prominenz abgesehen: “Beschenken möchte man Nelson Mandela in Südafrika – ‘Bei seinen wunderbaren bunten Hemden ist das ja schon Pflicht’ – und US-Präsident Barack Obama soll ein ganz besonderes Exemplar bekommen. Michaela Schenk: ‘Wir haben gehört, dass es noch Stahl vom zerstörten World-Trade-Center gibt. Davon möchten wir etwas auftreiben und einen Kleiderbügel daraus machen’ “, so der Donaukurier.

MAWA-Kleiderbügel: Michaela Schenk und D-ROLF mit einem Trabi-Dach

20 Jahre Wiedervereinigung: MAWA fertigt Kleiderbügel aus einem Trabi-Dach

6. November 2009

Am 9.11.09- genau 20 Jahre nach der Maueröffnung, – präsentiert die MAWA einen überdimensionaler Kleiderbügel, hergestellt aus einem Trabidach. Die Idee für das ungewöhnliche Projekt stammt von Aktionskünstler D-ROLF, umgesetzt haben sie die Auszubildenden des Unternehmens.

Mercedes und BMW verbauen in Premium-Pkw immer mehr recycelbare Bauteile. Aus solchen Rohstoffen sind die Trabidächer seit 50 Jahren. Dieses Projekt war eine Aufgabenstellung an die Auszubildenden in unserem Betrieb. Angehende Werkzeugmacher konnten den Recycling-Rohstoff erproben und ihre Kreativität einbringen. In einer Team-Arbeit entstand der überdimensionale “Ost-West-Kleiderbügel”.

MAWA Kleiderbügel aus einem Trabi-DachKunst muss provozieren und inspirieren, deshalb präsentiert MAWA inspiriert vom Aktionskünstler D-ROLF (12 Mal Guinness-Buch der Rekorde) genau 20 Jahre nach der Maueröffnung das “Bügelkunstwerk”. Nachdem D-ROLF mit seinen Trabis alle Kontinente durchquert und ein weltweites Netzwerk geschaffen hat, präsentiert er im Auftrag von MAWA-Chefin Michaela Schenk das Event.

Der MAWA-Mann in Frankreich: Frederic Rohart

28. September 2009

MAWA Fredeic Rohart [320x200]Die MAWA hat jetzt mit Frederic Rohart einen französischen Vertriebsmitarbeiter mit Sitz in Boulogne-sur-mer im Raum Calais. Unser engagierter Kollege verfügt über beste Kenntnisse in der Modebranche, bei Handelsunternehmen, in der Hotelbranche und hat sich auch genügend Know-How über unsere Produkte angeeignet, um unseren Kunden vor Ort mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Wir verfügen mit Rohart über den direkten Kontakt vor Ort, ohne sprachliche Verständigungsprobleme, und auch die Mentalität stellt somit keine Hindernisse dar. Eine direkte Verständigung in der Muttersprache ist die ideale Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf. Unsere Erfolge in der Neukundenaquisition zeigen, dass MAWA hier den richtigen Weg eingeschlagen hat. Jetzt schon haben uns diverse Filialisten mit ihrer Zufriedenheit, nicht nur in der Qualität, in der Nachbestellbarkeit sondern explizit in unserer Schnelligkeit bestätigt, dass auch der französische Markt einen Kleiderbügelhersteller in unmittelbarer Nähe bevorzugt. MAWA – Your first choice. Oder: MAWA – “mon premier choix”

Kontakt:

Frederic Rohart

Telephone: 0033 (0)665 083244
e-Mail: info@mawa-cintres.fr
www.mawa-cintres.fr

MAWA GmbH
Hohenwarter Straße 100
85276 Pfaffenhofen/Ilm
Germany

Telephone: 0049 (0) 8441 800-0
Telefax: 0049 (0) 8441 764 21
e-Mail: info@mawa-kleiderbuegel.de

MAWA bietet jetzt auch Kunststoff-Kleiderbügel

7. August 2009

MAWA Katalog Kunsstoff-KleiderbügelAb sofort bietet MAWA neben den bekannten und bewährten Metall- und Holzkleiderbügeln auch auf ein vollständiges Kunststoffsortiment .

Diese Produktlinienerweiterung ermöglicht unseren Kunden, künftig alle Bügel aus einer Hand zu beziehen. Unsere neue Kunststoff-Serie erhalten sie zu der gewohnten MAWA Qualität und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Selbstverständlich liegt auch in diesem Segment unser Hauptaugenmerk auf der Qualität der eingesetzten Rohstoffe sowie die kurzfristige Lieferbarkeit in Verbindung mit geringen Mindestmengen und höchster Variabilität.

Unser MAWA Verkaufsteam freut sich über Ihre Anfragen und steht Ihnen für weitere Informationen unter den bekannten Telefonnummern bzw. 0049 (0) 8441 800-0 gerne zur Verfügung.

Unser Katalog für Kunststoff-Kleiderbügel gibt’s hier: Download Katalog Kunststoff-Kleiderbügel