Ein Kleiderbügel-Museum in Pfaffenhofen

17. November 2009

Weil “der Kleiderbügel an sich in seiner Wichtigkeit nicht so recht in den Köpfen der Leute drinne ist”, formuliert es der Ideen-Anstifter Rolf Becker, planen wir tatsächlich ein Pfaffenhofener Kleiderbügel-Museum: “Wir haben bereits viele Formen aus allen möglichen Ländern gesammelt und würden uns weitere alte und originelle Exemplare freuen.” Aber wir sind erst am Anfang unserer Ideensammlung. Noch gibt es kein Konzept, keine Räume, aber wir sammeln schon mal Exponate. Wer uns unterstützen will, darf uns gerne historische Kleiderbügel schicken (Adresse siehe unten). Über unsere Idee haben bereits der Donaukurier (”Michaela Schenk plant ein Kleiderbügelmuseum”) und das P.T. Magazin (”Kleiderbügelmuseum in Pfaffenhofen geplant – historische Bügel gesucht!”) berichtet. Das Echo war überwältigend, viele wollen uns unterstützen.

Der Kleiderbügel ist ein eigentlich völlig banales Produkt und erweist seine Bedeutung erst in dem Moment, wenn er angewendet wird. Wie oft hat sich jeder von uns schon mal über ausgedrehte Haken, zerknitterte Oberteile, ausgebeulte Schulterpartien oder herabfallende Kleidung geärgert. Nur in diesem schmalen Zeitfenster kommt ein guter Kleiderbügel zur Geltung und macht dann Freude, wenn er gut in Funktion und Präsentation der Kleidung ist.

Meine Recherchen haben ergeben, dass der Kleiderbügel, wie wir ihn kennen seinen Ursprung im 16. Jahrhundert in Mitteleuropa hat. Die ersten Kleiderbügel als Weiterentwicklung zu Holztruhen zur Aufbewahrung von Kleidungsstücken wurden für Uniformen entwickelt. Es handelt sich um einen massiven Holzbügel mit aufwärtsgebogenen Enden, die zur Stütze der gewichtigen Epauletten an der Uniformjacke diente.

Das einfache Volk hängte zu dieser Zeit seine Joppen auf Haken vornämlich aus Holz, denn Eisen rostete. Um 1800 kamen die hohen Kragen auf und somit wurde die Kleiderbügelform verändert. Um die Hochkragen in Form zu halten, wurden stützende Konterbogen entwickelt.

Aus der vorindustriellen Zeit stammen auch die Bügel mit den langen Holzstäben, die unter dem Haken befestigt sind. Mit Hilfe dieser langen Stäbe konnten die Bügel in hohen Räumen an einer Stange aufgehängt werden. Um die Kleider in den Kleiderkammern zu schützen vor Mäusen und Ratten war diese Art der Aufhängung bevorzugt. Gleichzeitig wurden auch feuchte Kleider über Wärmequellen z.B. in den Kohlebergwerken mit diesem Stab-Bügeln in der ausreichenden Höhe aufgehängt.

Die ersten Serienbügel aus Holz stammen aus dem Erzgebirge.
Mit dem Aufkommen der Konfektion Anfang unseres Jahrhunderts nahm auch die Kleiderbügelproduktion ihren Aufschwung. Der Kleiderbügel wurde nun serienmäßig gefertigt und die Fabriken wurden vergrößert. Der Vorläufer des MAWA Clip (K30 D), der Bügel an dem das Prinzip der Wäscheklammer weiterentwickelt wurde, stammt aus meiner Heimat Hamburg und wurde um 1900 patentiert.

Eine schier unüberschaubare Formenvielfalt bei Kleiderbügeln entstand mit zunehmender Mobilität und Reiselust um die Jahrhundertwende. Aus dieser Zeit stammt auch das Patent des drehbaren Hakens. Das meist verwendete Material für einen Holzkleiderbügel war und ist die Rotbuche, die zäh, wenig elastisch aber tragfähig und gut zu bearbeiten ist.

MAWAOberteil Bügel alt 1 [640x480]Die Hochblüte des Holzkleiderbügels dauerte bis zu den 50er Jahren.
Zu dieser Zeit nämlich genau im Jahre 1948 startete Martin Wagner mit seiner MAWA Metallwarenfabrik. Martin Wagner war ein Tüfftler und Erfinder und auf die Metallverarbeitung spezialisiert. Als er das Unternehmen gründete war er bereits Mitte vierzig.

Die ersten Räume des Unternehmens waren zur Untermiete in der Brauerei Pfaffenbräu in der Scheyerer Strasse bevor die Metallwaren 1950 in Prambach einem Nachbarort von Pfaffenhofen gefertigt wurden.
Zu dieser Zeit hatte die MAWA 10 Mitarbeiter und war auf die Fertigung von Haushaltswaren aus Metall ausgerichtet. Das Sortiment umfasste die Gemüsereibe, ein Papierschneideautomat, der hauptsächlich in Architektur- und Graphikbüros eingesetzt wurde und ab Mitte der 50er Jahre den ersten Hosenspanner.

Wer uns mit historischen Kleiderbügeln unterstützen will, kann sie uns gerne schicken:

MAWA GmbH
Stichwort Museum
Hohenwarter Str. 100
D-85276 Pfaffenhofen/Ilm

Wer vorab schon mal Bilder mailen mag, kann das an unsere E-Mail-Adresse info@mawa-kleiderbuegel.de tun. Bitte in Betreff als Stichwort “Museum” schreiben.

20 Jahre Mauerfall: Rote Kleiderbügel aus einem Trabi-Dach an der Fassade

10. November 2009

Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls wurden gestern die roten Kleiderbügel, als sichtbare “Ost-West-Verbindung” an unserem Firmengebäude in Pfaffenhofen angebracht. “Doofe Ossis und doofe Wessis nehmen sich gegenseitig die Butter vom Brot”, sagt der Aktionskünstler “D-ROLF” Rolf Becker, “Intelligente machen was zusammen”. Unsere Lehrlinge machten aus einem Trabi-Dach überdimensionale Kleiderbügel. “Knallrote Ost-West-Verbindung: Firmenchefin Michaela Schenk und Spaßmacher Rolf Becker mit einem der Trabbi-Kleiderbügel, die gestern am MAWA-Firmengebäude aufgehängt wurden”, berichtete der Donau-Kurier heute.

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Im Donaukurier ist auch zu lesen, was wir als nächstes in Sachen Guerilla-Marketing zusammen mit D-ROLF planen: Nachdem bereits Angela Merkel, die “berühmteste Hosenanzugträgerin Deutschlands” nun mit einem Kleiderbügel made in Pfaffenhofen ausgestattet wurde, haben wir es auf weitere Polit-Prominenz abgesehen: “Beschenken möchte man Nelson Mandela in Südafrika – ‘Bei seinen wunderbaren bunten Hemden ist das ja schon Pflicht’ – und US-Präsident Barack Obama soll ein ganz besonderes Exemplar bekommen. Michaela Schenk: ‘Wir haben gehört, dass es noch Stahl vom zerstörten World-Trade-Center gibt. Davon möchten wir etwas auftreiben und einen Kleiderbügel daraus machen’ “, so der Donaukurier.

MAWA-Kleiderbügel: Michaela Schenk und D-ROLF mit einem Trabi-Dach

20 Jahre Wiedervereinigung: MAWA fertigt Kleiderbügel aus einem Trabi-Dach

6. November 2009

Am 9.11.09- genau 20 Jahre nach der Maueröffnung, – präsentiert die MAWA einen überdimensionaler Kleiderbügel, hergestellt aus einem Trabidach. Die Idee für das ungewöhnliche Projekt stammt von Aktionskünstler D-ROLF, umgesetzt haben sie die Auszubildenden des Unternehmens.

Mercedes und BMW verbauen in Premium-Pkw immer mehr recycelbare Bauteile. Aus solchen Rohstoffen sind die Trabidächer seit 50 Jahren. Dieses Projekt war eine Aufgabenstellung an die Auszubildenden in unserem Betrieb. Angehende Werkzeugmacher konnten den Recycling-Rohstoff erproben und ihre Kreativität einbringen. In einer Team-Arbeit entstand der überdimensionale “Ost-West-Kleiderbügel”.

MAWA Kleiderbügel aus einem Trabi-DachKunst muss provozieren und inspirieren, deshalb präsentiert MAWA inspiriert vom Aktionskünstler D-ROLF (12 Mal Guinness-Buch der Rekorde) genau 20 Jahre nach der Maueröffnung das “Bügelkunstwerk”. Nachdem D-ROLF mit seinen Trabis alle Kontinente durchquert und ein weltweites Netzwerk geschaffen hat, präsentiert er im Auftrag von MAWA-Chefin Michaela Schenk das Event.

Der MAWA-Mann in Frankreich: Frederic Rohart

28. September 2009

MAWA Fredeic Rohart [320x200]Die MAWA hat jetzt mit Frederic Rohart einen französischen Vertriebsmitarbeiter mit Sitz in Boulogne-sur-mer im Raum Calais. Unser engagierter Kollege verfügt über beste Kenntnisse in der Modebranche, bei Handelsunternehmen, in der Hotelbranche und hat sich auch genügend Know-How über unsere Produkte angeeignet, um unseren Kunden vor Ort mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Wir verfügen mit Rohart über den direkten Kontakt vor Ort, ohne sprachliche Verständigungsprobleme, und auch die Mentalität stellt somit keine Hindernisse dar. Eine direkte Verständigung in der Muttersprache ist die ideale Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf. Unsere Erfolge in der Neukundenaquisition zeigen, dass MAWA hier den richtigen Weg eingeschlagen hat. Jetzt schon haben uns diverse Filialisten mit ihrer Zufriedenheit, nicht nur in der Qualität, in der Nachbestellbarkeit sondern explizit in unserer Schnelligkeit bestätigt, dass auch der französische Markt einen Kleiderbügelhersteller in unmittelbarer Nähe bevorzugt. MAWA – Your first choice. Oder: MAWA – “mon premier choix”

Kontakt:

Frederic Rohart

Telephone: 0033 (0)665 083244
e-Mail: info@mawa-cintres.fr
www.mawa-cintres.fr

MAWA GmbH
Hohenwarter Straße 100
85276 Pfaffenhofen/Ilm
Germany

Telephone: 0049 (0) 8441 800-0
Telefax: 0049 (0) 8441 764 21
e-Mail: info@mawa-kleiderbuegel.de

MAWA bietet jetzt auch Kunststoff-Kleiderbügel

7. August 2009

MAWA Katalog Kunsstoff-KleiderbügelAb sofort bietet MAWA neben den bekannten und bewährten Metall- und Holzkleiderbügeln auch auf ein vollständiges Kunststoffsortiment .

Diese Produktlinienerweiterung ermöglicht unseren Kunden, künftig alle Bügel aus einer Hand zu beziehen. Unsere neue Kunststoff-Serie erhalten sie zu der gewohnten MAWA Qualität und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Selbstverständlich liegt auch in diesem Segment unser Hauptaugenmerk auf der Qualität der eingesetzten Rohstoffe sowie die kurzfristige Lieferbarkeit in Verbindung mit geringen Mindestmengen und höchster Variabilität.

Unser MAWA Verkaufsteam freut sich über Ihre Anfragen und steht Ihnen für weitere Informationen unter den bekannten Telefonnummern bzw. 0049 (0) 8441 800-0 gerne zur Verfügung.

Unser Katalog für Kunststoff-Kleiderbügel gibt’s hier: Download Katalog Kunststoff-Kleiderbügel

Nächster Kleiderbügel-Fabrikverkauf am 19. September

17. Juli 2009

Unser regelmäßiger Kleiderbügel-Fabrikverkauf wird immer beliebter, wir bekommen immer mehr Anfragen. Deshalb kündigen wir den nächsten MAWA-Fabrikverkauf schon jetzt an: Samstag, 19. September, von 9 Uhr bis 15 Uhr.

Ort:
Mawa GmbH
Hohenwarter Straße 100
85276 Pfaffenhofen/Ilm


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MAWA-Sonderanfertigung: Kanzlerin bekommt den Merkel-Bügel

10. Juli 2009

MAWA Merkel-Kleiderbügel []Auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat jetzt einen MAWA-Kleiderbügel – und zwar einen ganz besonderen. Wir fertigten in Paffenhofen ein Einzelstück für die Kanzlerin und wandelten unseren Slogan leicht ab: “Merkel – our first choice”. Die Kanzlerin nahm den Kleiderbügel am Rande einer Veranstaltung in Halle begeistert entgegen. Den Merkel-Bügel hatte ihr Drehorgel-Rolf übergeben. Das deutsche Original D-ROLF hatte vor kurzem unsere Produktion besucht und war begeistert. Er berichtet aus seiner Website so über die Guerilla-Aktion im Halleforum: “Das ich drin war, liegt am weltweiten D-ROLF-Netzwerk u. der passenden Strategie- selbst unser MP hat mir aktiv geholfen. Die “Köpfe der Kammern” haben mich nicht verstanden, aber toleriert. Noch besser koordiniert, wären auch ihre Bilder bundesweit erschienen -vielleicht beim nächsten Mal. Besonders stolz bin ich, das es uns gelang der Kanzlerin den MAWA Kleiderbügel “Merkel first choice” aus Pfaffenhofen /Ilm (bei Ingolstadt) überreichen konnte. Ein gutes Deutsch /Deutsches Qualitätsprodukt.”

Die wirtschaftliche Lage – Feedback aus Kundenbesuchen

26. Juni 2009

In den letzten Wochen haben wir viele Kunden besucht. Neben der Präsentation der MAWA Produkte wurde natürlich auch über die allgemeine wirtschaftliche Lage sowie die Bekleidungsbranche (DOB, HAKA, Einzelhandel, Filialisten) im besonderen gesprochen. Dabei kann man eigentlich ein nahezu einheitliches Stimmungsbild erstellen: Die Frühjahr/Sommer-Kollektionen 2009 sind seit Januar in den Geschäften und die Abverkäufe sollten bis Ende Juni 2009 weitestgehend erfolgt sein, damit die neuen HW Kollektionen geliefert werden können.

artikel4-1788-orgUnsere Gesprächspartner konnten jedoch, entgegen der verschiedenen Meldungen aus den Medien (z.B. Panel TW-Testclub der Textilwirtschaft , siehe Grafik), keine oder nur geringste Unterschiede in den Umsätzen erkennen. Die Unterschiede sind im Jahresverlauf jedoch meist mehr Verschiebungen denn Umsatzrückgänge.
Hierbei ist insbesondere zu berücksichtigen, dass die Orderumsätze für diese Waren meist bereits im Juli 2008, noch vor der Entstehung der Wirtschaftskrise, getätigt wurden.
Jedoch ist bei allen eine deutliche Verunsicherung bezüglich der anstehenden Herbst/Winter Saison spürbar. Denn die Umsätze aus der Vororder sind im Jahresvergleich meist niedriger und die Unternehmen können zur Zeit auch nicht die dann am POS erzielten Umsätze quantifizieren. Auch aus diesem Grund wurden, auch teilweise bereits geplante, Shoperöffnungen, Shop-in-Shops oder Merchandising-Konzepte bis auf weiteres zurückgestellt.
Es scheint jedoch so, als ob der vertikalisierte Einzelhandel (Bekleidungshersteller mit eigenen Geschäften) von dieser Entwicklung weniger stark betroffen ist. Dies kann natürlich einerseits daran liegen, dass deren Kollektionsrhythmen deutlich kürzer sind und diese dadurch schneller auf Nachfrageschwankungen reagieren können. Andererseits haben diese meist zusätzliche Distributionskanäle (z.B. Factory Outlet Center) um eventuell vorhandene Überhänge zeitnah vermarkten zu können.
Die meisten Hersteller vermuten oder erhoffen sich eine Trendwende gegen Ende der Herbst/Winter Saison.

Sylt: MAWA-Capitano hängt im neuen Luxushotel “Budersand”

15. Juni 2009

Das neue 5-Sterne-Hotel “Budersand” in Hörnum im Süden von Sylt setzt auf der Nordesee-Insel neue Maßstäbe. Das Budersand Hotel – Golf & SPA – Sylt, ein privat geführtes Luxus-Hotel mit Design-Anspruch, wird durch einen 1.100 qm großen Spa- und Wellness-Bereich ergänzt und fügt sich architektonisch in die bereits existierende Golfanlage mit Clubhaus und Terrasssen-Restaurant Strönholdt. Kein Baum oder Strauch versperrt die freie Sicht auf das Meer, die Dünen und den Horizont.
Helle, freundliche Farben und Naturmaterialien geben den Ton an in den 79 großzügig eingerichteten Zimmern und Suiten. In den Garderoben hängt der MAWA-Kleiderbügel Capitano. Der hohe Anspruch wird mit der Ausstattung der MAWA-Kleiderbügel “Made in Germany” unterstrichen.

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Mittelstandspreis: MAWA ist eine Runde weiter

11. Mai 2009

Wir sind eine Runde weiter: Beim Wettbewerb “Großer Preis des Mittelstandes” 2009 sind wir eine Runde weiter. Nach der Nominierung von insgesamt 3366 Unternehmen sind jetzt noch 1028 Firmen im Rennen, schreibt uns jetzt die Bundesgeschäftsstelle der Oskar-Patzelt-Stiftung. Wie geht’s jetzt weiter? Zwölf Regionaljurys und dann die sogenannte Abschlussjury beraten als nächstes, welche Unternehmen in diesem Jahr als Finalist oder Preisträger geehrt werden sollen. Für uns findet dann die Preisgala am 12. September in Würzburg statt. Erst dort werden die Finalisten und Preisträger dann bekannt gegeben.
Drücken Sie uns die Daumen!